Gründer und Initiator des Arbeitskreises ist die Unternehmensberatung Funk RMCE in Kooperation mit dem Competence Pool Weihenstephan (CPW) am Forschungszentrum für Brau- und Lebensmittelqualität der TU München sowie der Universität Witten/Herdecke. Zu Gründungsmitgliedern, die die Veranstaltungsreihe im Juni 2008 im Rahmen der konstituierenden Sitzung ins Leben gerufen haben, zählen 20 führende Unternehmen der Ernährungswirtschaft wie die Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, die Zentis GmbH & Co. KG oder die Berentzen-Gruppe AG.
Hintergründe: Steigende Lebensmittelpreise sind derzeit ein dominierendes Thema in der Tages- und Fachpresse und verunsichern viele Verbraucher. Die Folge für die Ernährungswirtschaft sind zunehmend volatilere Geschäftsmodelle. Auch Lebensmittelskandale mit daraus folgenden Rückrufaktionen und Tierseuchen führen dazu, dass Unternehmenserfolge mehr denn je bestandsgefährdenden Risiken ausgesetzt sind. Um diese steuern zu können, führen zahlreiche Firmen Risikomanagementsysteme ein, dennoch bleiben Fragen offen: Liefert Risikomanagement tatsächlich wirtschaftlichen Nutzen, und welche Möglichkeiten der Leitungssteigerung gibt es? Wie kann Risikomanagement zur Verbesserung der Planung beitragen? Welchen Beitrag kann Risikomanagement zum Erhalt und Ausbau der Marktposition liefern? Der Arbeitskreis „Risikomanagement für Unternehmen der Ernährungswirtschaft“ bietet Unternehmen eine Plattform für diese und ähnliche Fragen.
Ziel und Nutzen: Ziel ist der regelmäßige Austausch von Risikomanagement-Verantwortlichen der Ernährungswirtschaft. Anhand von Workshops, Expertendiskussionen, Praxisberichten und Studienergebnissen werden Probleme aufgedeckt und „Best-Practice“-Modelle vorgestellt. Darüber hinaus haben die Teilnehmer auch die Möglichkeit zum individuellen Austausch.
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